Erklärungen / Warnungen

Der Fall Anneliese Michel

 

Wie in unserem Bericht auf unserer HP und auf Facebook über den Exorzismus geschrieben, berichten wir nun über den Fall der Anneliese Michel.

 

Exorzismus

Was ist Exorzismus?

 

Einige Seiten im www. Sagen dazu:

Der Exorzismus ist der Befreiungsdienst vom Einfluss des Bösen, den Jesus Christus ausgeübt und mit dem Er seine Jünger mit diesen Worten betraut hat: „Heilt Kranke, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt Dämonen aus!

 

 

 

Der Exorzismus (griech. exorkizein „durch einen Schwur binden“) ist ein im Namen Gottes an einen Dämon erteilter Befehl, um ihn aus einer Person, einem Tier, einem Ort oder einer Sache auszutreiben. Es ist eine besondere Form der Segnung (Sakramentalie), die ein Priester dem Menschen in bestimmten Situationen und bei Bedarf spendet.

 

 

 

Einer der bekanntesten Exorzismen hier in Deutschland dürfte wohl der Fall von Anneliese Michel gewesen sein.

 

 

 

In diesem Fall gehen jedoch die Gemüter getrennte Wege. Die Einen sagen, sie war wirklich besessen und Mediziner sagen sie war psychisch sowohl auch an Epilepsy erkrankt.

 

Dazu allerdings mehr in einer Extra Erklärung bzw. Erklärvideo.

 

Was tut ein Exorzist?

 

Der Exorzist tritt in Verbindung mit dem Dämon und versucht ihn zu beseitigen. Er kann dieses Ritual durch Tanz, Ausrufen des Namens, Handauflegen beim Betroffenen, Glockenläuten, mit Feuer, Eisen und riechenden Speisen (wie z. B. Knoblauch und Zwiebeln) vornehmen.

 

 

 

Seit Beginn des Christentums und bis in die Gegenwart ist Exorzismus ein wichtiger Bestandteil der katholischen Lehre und Liturgie. Der sogenannte „einfache Exorzismus“ besteht aus der Taufe, weil sich der Täufling von jeglicher Sünde und dem Teufel reinwäscht.

 

 

 

Der „Große Exorzismus“ bleibt einem Priester vorbehalten.

 

In welchen Religionen bzw. Glaubensrichtungen findet der Exorzismus statt?

Islam

 

Exorzismus im Islam wird Ruqya genannt und soll Schäden reparieren, die durch Sihr , Hexerei oder bösen Blick verursacht werden. Exorzismen sind heute Teil eines breiteren Bestandes an zeitgenössischer islamischer Alternativmedizin namens al-Tibb al-Nabawi (Medizin des Propheten).

 

Das 72. Kapitel des Korans betitelte al- Jinn (die Geister), sowie die Überschrift und die einleitende Bismillah des nächsten Kapitels mit dem Titel al-Muzzammil (Der Enshrouded).

Besitzzeichen

 

Im islamischen Glauben gibt es zum Beispiel verschiedene Besitzzeichen:

 

  • Aufschieben bei guten Taten oder beim Beten

  • Konstante Faulheit

  • Wiederkehrende Aggression

  • Sinnesverlust im Wachzustand

  • Ständige Kopfschmerzen

  • Wiederkehrende Albträume

  • Lachen im Schlaf

  • Schlafwandeln

 

Vorgehensweise

 

In einem typischen islamischen Exorzismus legt sich die behandelte Person hin, während ein Therapeut mit weißen Handschuhen eine Hand auf den Kopf des besessenen legt, während Verse aus dem Koran rezitiert werden.

 

Es werden spezielle Verse so aus dem Koran rezitiert, die Gott verherrlichen (zB Der Thronvers (arabisch: آية الكرسي Ayatul Kursi ) und seine Hilfe anrufen. In einigen Fällen wird auch der Adhan / "ah-zan" (der Aufruf zum täglichen Gebet) gelesen , geglaubt, um den Effekt zu haben, nicht-Engel unsichtbare Wesen oder die Dschinn abzuwehren .

 

Der islamische Prophet Muhammad lehrte seine Anhänger, die letzten drei Suren aus dem Koran, Surat al-Ikhlas (Die Treue), Surat al-Falaq (Die Morgendämmerung) und Surat an-Nas (Menschheit) zu lesen.

 

Der Thronvers lautet übersetzt ungefair wie folgt:

 

 

 

Allah - es gibt keine Gottheit außer Ihm, dem Ewigen Leben, dem Erhalter aller Existenz. Weder Schläfrigkeit überkommt ihn noch schläft. Zu Ihm gehört, was in den Himmeln ist und was auch immer auf der Erde ist. Wer ist es, der sich für Ihn einsetzen kann, außer durch Seine Erlaubnis? Er weiß, was vor ihnen gegenwärtig ist und was nach ihnen sein wird, und sie umfassen nicht etwas von Seinem Wissen, außer dem, was Er will. Sein Kursi erstreckt sich über den Himmel und die Erde, und ihre Erhaltung ermüdet Ihn nicht. Und Er ist der Höchste, der Größte.

 

Voodoo

 

Die Voodoo Religion ist in Westafrika, Haiti und in Teilen Amerikas beheimatet. Die Religion ist in den westlichen Ländern vor allem durch Opferdarbringungen und Praktizierung von weisser und schwarzer Magie bekannt. Durch die Sklaverei kam der Glaube von Westafrika auf die Westindischen Inseln, wobei Elemente anderer Religionen aufgenommen wurden.

 

 

 

Voodoo ist eine ursprünglich westafrikanische Religion. Das Wort "Voodoo" leitet sich aus einem Wort der westafrikanischen Fon (der Sprache der Dahomeyer), für Geist oder auch Gottheit ab und existierte möglicherweise schon vor mehreren tausend Jahren.

 

Voodoo gehört in die Yoruba-Tradition. Die Yoruba durchquerten Afrika von Ägypten aus über eine Route, die Afrika von der Mitte des Nils bis Mitte des Nigers kreuzt. Auf diesem Gebiet des heutigen Nigeria befand sich eine Kultur, welche die heutige Wissenschaft als Nok-Kultur bezeichnet. Zwischen 200 und 500 vor Christus traf nun die Völkergruppe der Yoruba auf die Nok-Kultur, und begann langsam mit dieser zu verschmelzen.

 



 

Voodoo stellt aber auch eine hybride Religion aus vielfältigen afrikanischen, islamischen, katholischen und auch indianischen Elementen dar, die sich aus Herkunft und Geschichte der Sklaven in Westindien ergab: Aus ihren afrikanischen Dorfgemeinschaften gerissen und zur Arbeit für die Kolonialisten und zum christlichen Glauben gezwungen, versuchten einige der Sklaven, ihre ursprüngliche Religion und die Hoffnung und Identität, die sie mit ihr verbanden, fortzuführen. So stehen etwa Bilder katholischer Heiliger im Voodoo oftmals in Wirklichkeit für afrikanische Geistwesen mit ähnlichen Eigenschaften oder ähnlichem Symbolgehalt. Diese afrikanischen Gottheiten werden Loa (geistige Führer) genannt.

 

 

Voodoo in Afrika wird heute hauptsächlich in den westafrikanischen Staaten Benin, Ghana und Togo praktiziert. In Benin ist Voodoo zusammen mit Christentum und Islam eine offiziell anerkannte Religion, der 10. Januar jedes Jahres ist Voodoo-Feiertag.

 



 

Die Religion Voodoo verbreitet sich weltweit immer stärker, besonders im Ursprungskontinent Afrika, da sich vor allem die schwarze Bevölkerung wieder an ihre Wurzeln erinnert. In Haiti gehören schätzungsweise etwa Dreiviertel der Menschen dem Voodoo an. Gleichzeitig bekennen sich aber 90 Prozent auch zum katholischen Glauben.

 



 

Besessenheit gehört in diesen Religionen zur rituell vollzogenen Vereinigung mit Gott. Sie hat hier nichts mit passivem Erleiden eines seelisch Kranken zu tun; es gilt als eine Ehre, von Göttern "geritten" zu werden. Menschen, die von Göttern während Trancezeremonien kurzzeitig eingenommen wurden, werden im Voodoo hoch geehrt und von Kranken und Hilfesuchenden während der Trance befragt. Ein derart "Besessener" ist von da an sein Leben lang spirituell mit dem betreffenden Gott oder der Göttin (Schlüsselloa) verbunden. Häufig ist es dieser Schlüsselloa, der später eine engere Verbindung mit dem Gläubigen wünscht, die durch ein aufwändiges Ritual geschaffen wird.

 

 

Immer wieder wird Voodoo als schwarze Magie angesehen. Genährt wurden diese Vorstellungen durch die Praktiken des Totenkults und den Glauben an die Wiederbelebung längst Verstorbener (Nekromantie). Es hat auch Gerüchte über die Tötung von Kindern gegeben. Voodoo-Zauberer sollen angeblich das Blut der Kinder für geheimnisvolle Zeremonien verwendet haben. Was davon tatsächlich passierte, ist nicht aufzuklären. Ritualmordlegenden finden sich in der Religionsgeschichte häufig als Gräuelpropaganda konkurrierender Religionen.

 

 

 

Voodoo-Altar mit mehreren Fetischen in Abomey, Benin (2008)

Schamanismus

 

Als Schamanismus wird ein heterogenes System von Ritualen und Glaubensinhalten bezeichnet, das als tribale Religion in Gesellschaften ohne oder mit gering ausgeprägter Schrifttradition ausgeübt wird. Die Heilung von Krankheiten ist die Hauptfunktion des Schamanen, der aber auch Prophezeiungen ausspricht. Der Schamane nutzt mystische Kräfte, um mit einer Welt von Geistern und Göttern zu kommunizieren und eine Balance zwischen menschlicher und spiritueller Welt zu erreichen.

 

Schamanische Ekstase und Besessenheit

 

Den Begriff Ekstase darf man nicht falsch verstehen, viele verbinden mit dem Begriff ein orgiastisches Toben. Das ist keinesfalls gemeint, denn Ekstase heißt nicht anderes, als aus sich heraus zu treten. Dies Heraustreten des Bewusstseins ist äußerlich oft völlig unspektakulär, man sieht den Reisenden oft nur mit geschlossenen Augen stehen oder liegen, manchmal kommt es zu einem leichten Zittern. Auch wenn er nicht beeinflussen kann, was er während dieses Zustands erlebt, kann er diesen jedoch jederzeit willentlich unterbrechen. Manchmal ist sogar Mut und Selbstbeherrschung notwendig, um die Reise fortzusetzen und nicht aus ihr „herauszufallen“. Jedenfalls weißt Du hinterher immer, was Du erlebt hast.

 

Und hier liegt der Unterschied zu Besessenheit. Eine bewusste Beendigung des Zustandes ist bei dieser nicht möglich, denn eine fremde Macht hat die Kontrolle über den Besessenen übernommen. Der Besessene braucht immer Helfer, die aufpassen, dass er sich oder andere nicht verletzt, und die sich seine Äußerungen merken, denn er weiß hinterher nicht mehr, was passiert ist, sein Bewusstsein wurde aus seinem Körper heraus gedrängt. Später werden dann die Äußerungen der fremden Macht von den Anwesenden interpretiert. Beispiele für Besessenheit sind im Voodoo zu finden, ein Beispiel aus unserem Kulturkreis war die Priesterin des delphischen Orakels, die während des Wahrsagens berauscht und vom Gott Apollo besessen war, oder manche Hexenrituale.

 

Afrikanischer Sangoma-Medizinmann tanzt in besessenem Zustand

Judentum

 

Während man im Christlichen Glauben bei Austreibungen eher dem Teufel und „ Dämonen „ zu Leibe rückt, waren es im Judentum die irrenden Seelen der Toten. Die Bessesenheit von Geistern verschmolz mit der Lehre der Seelenwanderung. Seelen die wegen ihrer Sünden nicht weiterwanderten, sondern Zuflucht suchten, wurden durch Austreibungen erlöst.

 

 

 

Das Wort „ Dibbuk „ für den hineingefahrenen Geist kam erst um 1860 in Wolhynien in Gebrauch. Es leitet sich von „ Dibbuk me – Ruach – ra ( Umklammerung durch einen bösen Geist ) „ ab.

 

Die Umklammerung wurde zum Synonym für den Geist.

 

 

 

Protokolle solcher Austreibungen gibt es bis heute. Diese unterscheiden sich drastisch von den vielen, meist anonymen Dibbuk - Geschichten durch oft peinliche Genauigkeit. Sie enthalten Zeitangaben und sind ein wörtlicher Mitschnitt der Austreibungen, die durch eine Unterschrift bestätigt wird. Veröffentlicht wurden diese Texte meist, um die Juden zur Gebotserfüllung zu bringen.

 

Wie merkt man wenn jemand besessen ist?

 

Oft sind Leute besessen und merken es nicht, da es keinerlei Anzeichen dafür gibt.

 

Ein Anzeichen für Besessenheit sind zum Beispiel:

 

 

 

  • übernatürliche Kräfte

  • ein Gefühl der Schwere

  • Zittern

  • unkontrollierte Gesichtsmuskulatur

  • Kopfschmerzen

  • Herzstiche

  • glänzende Augen

  • Augenrollen

  • unmenschliche Geräusche von sich geben

     

 

 

Manche Menschen sollen wie Lämmer geblökt und wie Hunde gebellt haben. Nur sollte man sich von der Krankheit Epilepsie in die irre führen lassen. Der „ Dibbuk „ lässt die Besessenen springen, bis ihnen die Knochen brechen oder sie in unbekannten Sprachen sprechen. Falls also jemand plötzlich Talente bzw. Dinge weiß, die er vorher nicht wissen konnte, kann man sicher sein, dass hier ein „ Dibbuk „ am Werk ist. Die Geister sollen nicht sehr groß sein und sprechen daher meist durch das Herz und nicht durch die Kehle, da sie Angst haben ausgespuckt zu werden.

 

Durch eine Mezuza im Haus kann man sich vor einem „ Debbuk „ schützen.

 

Sündige Menschen sollen besonders betroffen sein, wobei beim Eintreten des „ Dibbunkes „ Nervosität und Angst sehr dienlich sind. Der Mund, die Kehle und die Geschlechtsorgane sind bevorzugte Eingänge. Nach den Protokollen sind Betroffene meist Mädchen in der Pubertät, Frauen, die kurz vor der Hochzeit stehen, oder grade geheiratet haben, oder junge Männer.

 

 

Man sieht also in jeder Glaubensrichtung auf unserem Planeten gibt es den sogenannten Exorzismus und hier haben wir nur wenige aufgezählt die es gibt, denn es gibt weitaus mehrere Glaubensrichtungen.

 

Was passiert, wenn man das Gefühl hat man wurde von einem Geist berührt, wurde man es wirklich?!

 

Die Haut ist ein hoch spezialisiertes Sinnesorgan. Sie enthält Rezeptoren für Schmerz, Druck, Kälte und Wärme. Ohne diese Rezeptoren, die man auch als "Fühler" bezeichnen könnte, könnten wir keine Berührung empfinden. Die Rezeptoren nehmen Empfindungen auf und leiten sie an das Gehirn weiter. Dort wird die Art der Empfindung und der genaue Ort identifiziert. Die Rezeptoren in der Haut sind hoch spezialisiert. Das Tastkörperchen hat Nervenenden z. B. an den Haarfollikeln. Sobald die Haare nur ganz sanft über einen Gegenstand streifen, registrieren sie die Berührung. Die freien Nervenenden können Schmerzreize aufnehmen.

 

 

 

Temperatur- oder Thermorezeptoren befinden sich überall im Körper und in der Haut. Sie haben die Aufgabe, das Zentrale Nervensystem (ZNS) ständig über die Temperaturverhältnisse des Körpers zu informieren. Die Wahrnehmung erfolgt vermutlich über freie Nervenendigungen im Gewebe. Dabei sind einzelne Rezeptoren auf Kälte oder auf Wärme spezialisiert. Die Wahrnehmung erfolgt in einem Bereich von etwa 10 bis 45 Grad Celsius. Davon abweichende Temperaturen werden vorwiegend als Schmerzreiz wahrgenommen.

 

 

 

Damit werden schon fast die sogenannten Cold Spots erklärt.

 

Dieses Phänomen kann nur selten auf dem Thermometer erkannt werden, wenn dann nur in der unmittelbaren Nähe Desjenigen, der dieses empfindet und es liegt nicht daran, dass dem Raum Energie abgezogen wird ( eine Geistererscheinung manifestiert sich ), sondern einem selbst wird Energie abgezogen, dass heißt der Mensch fängt an zu frieren und das Biochemische Umfeld wird auch kalt, dass heißt, dass diese Kälte messbar wird.

 

Vorsicht vor diesen Fragen bei " angeblich " medialen Menschen

 

Medialität ist ein Thema, was immer mehr verstärkt in Deutschland auftritt und deswegen auch mit Vorsicht zu genießen ist. Immer mehr Menschen denken, sie können sich einen kleinen Euro z.B. im Internet dazu verdienen.

 

Deswegen möchte wir durch dieses kleine Video es Menschen erklärend näher bringen und auch vor unseriösen und unprofessionellen Personen warnen.

 

Warum flackern Kerzen?

 

Dadurch, dass wir immer wieder die Frage bekommen, wenn eine Kerze flackert, ob man dann Kontakt mit dem Jenseits hat, haben wir uns gedacht ein einfaches Erklärvideo aus der ARD Sendung „ Wissen vor Acht Werkstatt „ über das Flackern der Kerze aufzugreifen, denn auch wir finden, dass es reine Physik ist und man da nicht unbedingt immer etwas rein interpretieren sollte. Wir möchten allerdings darauf hinweisen, dass wir niemandem seinen Glauben absprechen wollen.